Geschichte
teil 3
Der
Mustang wurde erwachsen. Bis 1969 wurde der Mustang immer größer und schwerer.
Die Wagen wurden bis zu 4 Inches länger. Andere Modelle kamen: der Grande, der
Mach I, Boss 302 und Boss 429.
Der Grande basierte
auf den Hardtop. Luxus, sowohl im Innenraum wie an der Außenhaut, war
oberstes Gebot! Beim Mach I dagegen wurde Wert gelegt auf die sportlichen
Qualitäten, wobei viele Details aus dem Rennsport äbernommen wurden. Der
Mach I besaß auch ein Luxus-Innenraum und bekam die matt-schwarze Motorhaube
mit agressieven Luftfilteraufbau (Shaker) und auffälliges Streifendesign (Striping).
Der
sehr exclusieve Boss 302 wurde lanciert um Ford die Gelegenheid zu bieten sich
in Trans-Am rennen zu messen.Laut Trans-Am Vorschrift mußte Ford tausend dieser
Autos verkaufen, bevor es die Starterlaubnis bekam. Das gleiche galt für den
Boss 429, welches beim NASCAR (National Association for Stock Car Automobile
Racing) eingesetzt wurde.
Plötzlich begaan der
Anfang vom Ende. Eine neue Abgasnorm wurde Gesetz! Der Pony wurde stark
eingeschränkt und verschwand letzendlich, genau wie der T-Bird, völlig von
der Bildfläche.

Nur für bestimmte
Regionen der Vereinigten Staaten wurden noch spezielle Ausführungen gebaut.
Diese wurden ausschließlich verkauft im Umkreis von Kansas City. Basierend
auf dem Mach I, war er erkennbar durch die Farbe "Orange Grubber"
und das eigens für dieses Auto entwickelte Markenzeichen.
Ölkrisen und
Billigimport von kleinen, sparsamen Autos aus Europa und Japan, zerdrückten
den Mustang Ende 1973 und die "Muscle Car"-Ära war beendet.
Zwischen
1974 und 1978 baute Ford einen kleinen Mustang, wobei die Motoren stark
verkleinerten und die Leistung sehends abnahm. Momentan zeichnet sich eine große
Nachfrage ab nach diesen Mustang II-Modelle, obwohl Erzatzteile für diese
Baureihen schwer auffindbar erscheinen.
