Geschichte teil 1

Der Ford Mustang besteht in 2004 seit 40 Jahre. Als Prototyp gab es den Mustang schon als 2-sitziger Sportwagen in 1962. Ausgerüstet mit einem V4-Mittelmotor aus Deutschland drehte er seine Runden als "Aufwärmer" bei dem Grand Prix von Watkins Glenn. Dieser Mustang I war aber nicht geeignet für die Serienproduktion. Das Auto sah zu futuristisch aus und die Direktion von Ford wollte ein Auto für 4 Personen bauen. Dieser würde bei jungen Familien besser ankommen. Ford hatte den Chevrolet Corvette als Vergleich herangezogen und wußte daher das sie besser abschneiden mußten; ein vielseitigeres Auto mußte her! Der Mustang II von 1962/1963 kam dem Endentwurf von Joe Oros schon ziemlich nahe. Letzendlich gab Ford ihre Zustimmung für die Produktion, wobei das galoppierende Pferd im Kühlergrill zum Markenzeichen wurde. Der Entwurf dieser "Running Horse in Corral" kam von der Hand von Phil Clark, ein junger Ford-designer. Ursprünglich wurde das Auto benannt nach dem Jagdflieger P-51 Mustang, aus dem zweiten Weltkrieg, aber Henry Ford II wollte kein kriegerisches Imago, also wurde die Prairie mit ihren wilden amerikanischen Pferden als Ausgangspunkt gewählt. Am 17. April 1964 wurde das Auto dem Publikum vorgestellt, anlässlich der Weltausstellung in New York. 2500 Nachrichtenzeitungen hatten schon über dieses Auto berichtet und die Marketingmaschinerie drehte wie nie zuvor! Wie entstand die Idee hinter dem Mustang?
Seit jeher gab es schon Rivalität zwischen die Ford Motor Company und die Chevrolet Division von General Motors. Die Zielgruppen beider Marken waren und sind die gleichen. Chervrolet brachte die Corvair weil es eine große Nachfrage gab für kompakte, sparsame Autos. Ford reagierte mit dem Falcon, welches besser verkaufte als die Corvair. In den 50-igern passierte schon mal ähnliches mit Ford's Thunderbird und Chevrolet's Corvette.
 
 
Danach präsentierte Chevrolet den Corvair Monza, ein sportliches, kompaktes Fahrzeug. Ford versuchte Chevrolet Konkurenz zu machen mit ihren Falcon Futura. Der Corvair Monza allerdings lies sich besser verkaufen, dank seine Überwicht an Ausstrahlung und seines Karakters. Weil Ford anschließend den Chevrolet übertrumpfen wollte, wurde ein neues Auto gebraucht. Es mußte ein Auto werden mit eine sportliche Ausstrahlung und sportlichen Fahreigenschaften... es sollte jungen Leute ansprechen! Nach umfangreichen wirtschaftlichen Untersuchungen kam der damalige Ford-Direktor, Lee Iacocca, schlau wie er war, zu dem Ergebnis das die "Baby-Boom-Generation" der Nachkriegszeit, dem Alter erreichte so ein Auto besitzen zu wollen! Gleichzeitig erkannte er das die Anzahl der Jugendlichen riesig groß war und das ein attraktives Produkt genau bei diese Zielgruppe einschlagen würde wie eine Bombe. Iacocca entpuppte sich als Wahrsager!
 
                                                                      
In April 1964 eroberte der Mustang den gesammten Markt. Er konnte nie genug produziert werden, so erfolgreich war er. Menschenschlangen bildeten sich bei den Ford-Händlern. Iacocca sprach: "Wenn am 17.April 1964 die Marsmännchen gelandet wären im Zentrum New Yorks, hätte niemand sie bemerkt. Jedermann war doch beim Ford-Händler". Schon am ersten Tag waren 22000 Bestellungen eingegangen und innerhalb 4 Monaten wurden schon 100000 Autos verkauft. Dieses Auto war tatsächlich anders. Deshalb wurde dieser Ford "Pony Car" genannt, nicht gebunden an Status oder Klasse. Fast Jedermann war von dieses Auto fasziniert, ein "Poor Men's Ferrari"...! Zuerst war der Mustang lieferbar in 2 Varianten, als Cabrio und als Stufenheck. In 1965 wurde dann das sportliche Schrägheck vorgestellt.